Wartungsarbeiten:
Wir arbeiten gerade intensiv an der neuen Version - daher kann es hier zu kleineren Problemen kommen. Wir bitten dies zu entschuldigen. Danke.

Das Wunder der Jahreszeiten - Herbst: Vorräte anlegen - Herbst: Vorräte anlegen

In den Wäldern Kanadas sammeln Streifenhörnchen im Herbst Eicheln für den Winter. Der schnellste Weg, sie zu transportieren, ist, sie in den Mund zu stecken. Sie schaffen bis zu sechs Eicheln auf einmal. Es gilt, keine Zeit zu verlieren. In ein paar Wochen ist der Wald vielleicht schon unter einer dicken Schneeschicht begraben. Die Hörnchen brauchen mindestens 100 Eicheln, um die kargen Monate zu überstehen. Ein anderes Tier in diesen Breitengraden hat eine etwas radikalere Futtersammelmethode. Der Biber. Das einzige Tier, das in der Lage ist, einen kompletten Baum zu fällen. Nur mit seinen Zähnen bewaffnet kann er eine Pappel innerhalb weniger Stunden zu Fall bringen. Er nagt so lange daran, bis der Baum ins Wanken gerät. Und der Wind besorgt den Rest. Die Äste zerlegt er in handliche Stücke zum späteren Verzehr. Viele Tiere suchen sich im Herbst einen Partner zur Paarung. Doch der Winter steht vor der Tür. Da ist die Partnersuche nicht leicht. Nur die Hartnäckigsten haben Erfolg. Männliche Esel mischen in einem wahren Testosteron-Rausch die tibetische Ebene auf, im Kampf um die Stuten. Das Timing ist entscheidend. Sie müssen sich jetzt paaren, damit ihre Fohlen im nächsten Sommer geboren werden, wenn es genug Futter gibt. Vor der Küste Grossbritanniens sind die Bullenkämpfe der Kegelrobben eine blutige Angelegenheit. Nur der Grösste und Mutigste kommt zum Zug. Und er paart sich mit jedem Weibchen am Strand. Die Wapitis Nordamerikas führen ein ruhiges Leben, bis sie im Herbst zur Brunft zusammenkommen. Jedes Jahr wächst ihnen ein neues Geweih, das ein Gewicht von fast 20 Kilo haben kann. Je grösser das Geweih, desto kräftiger der Bulle. Doch beim Kampf um die Weibchen geht es bei manchen Tieren nicht nur um rohe Gewalt, sondern vor allem um die richtige Technik.