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Spaniens wilder Norden (1/2)

Im Reich der Bären

Quelle: ARD-Pressebild

Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären sind sie die einzig verbliebenen große Rückzugsorte im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation hier von wenigen Dutzend wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in einer unberührten Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen.

In der Bevölkerung sind die Bären beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Sie haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen. In über zwei Jahren Drehzeit gelang es Bernhard Rübe und seinem Team, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren.

Zu sehen ist, wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, wie sie ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen, und wie sie vom Wintereinbruch überrascht werden. Gezeigt wird auch, wie sich die Männchen bei der Partnersuche gegenseitig übervorteilen, dabei jedoch alles nach dem Willen des Weibchens geschieht. Die aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben. Film von Bernhard Rübe

Audio-Format:stereo
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Farbe:farbe
Audio-Beschreibung: nein
Hörhilfe: nein
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Schlagwörter:Dokumentation/Reportage, Tiere, Natur