Mit Arved Fuchs durch den Nordatlantik

Zurück in die Alte Welt

Quelle: ARD-Pressebild

Polarexperte Arved Fuchs und seine Crew sind auf dem Weg zurück in die Alte Welt. Fast 1.800 Seemeilen gilt es von Kanada nach Irland zu überwinden. Das Wichtigste auf hoher See ist die Sicherheit. Dafür steht der 75 Tonnen schwere, aus Eichenplanken gezimmerte und mit speziellem Aluminium beschichtete ehemalige Fischkutter "Dagmar Aaen".

Im westirischen Dingle trifft die Crew auf Land. Seitdem ein Delfin vor einigen Jahren hier "sesshaft" geworden ist, haben die örtlichen Fischer umgesattelt und unternehmen nun Touristenfahrten zu dem Tier, anstatt vor der leer gefischten Küste nach immer neuen Fangplätzen zu suchen.

Anschließend schippert Arved Fuchs die Westküste Irlands hinauf, an den südlichen Inseln Schottlands Arran und Bute vorbei. Auf Arran hat eine örtliche Organisation eine Fangverbotszone erkämpft: Seit zwei Jahren darf hier kein Lebewesen mehr dem Meer entnommen werden. Tauchgänge sollen nun zeigen, ob sich der Bestand an Meeresbewohnern bereits erholt hat.

Auf der größten Insel der Äußeren Hebriden, die den Doppelnamen Lewis and Harris trägt, geht Arved Fuchs an Land. Von der kargen Insel stammt der berühmte, aus der reinen Wolle der Inselschafe hergestellte Harris Tweed. Der Weber Donald John Mackay ist sich sicher: Tweed ist nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft von Lewis and Harris.

Arved Fuchs trifft dort auch den bekannten Künstler Steve Dilworth. In seinen Objekten verwendet er alles, was er auf der Insel findet: angespülte Knochen, Sturmwasser und Steine, die seit der Eiszeit von keinem Menschen mehr bewegt wurden. Von hier aus nimmt die "Dagmar Aaen" Kurs auf die sturmumtoste Inselgruppe St. Kilda.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 21.03.2019 um 08:00 Uhr auf arte.