Gernstl unterwegs (3/3)

Im Chiemgau

Quelle: Pressebild
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"Der Chiemgau ist so ziemlich die schönste Gegend Deutschlands", behauptet Franz X. Gernstl. Kein Wunder, Gernstl und sein Kameramann HP Fischer sind in Rosenheim aufgewachsen. Für die dritte Folge der neuen Staffel "Gernstl unterwegs" haben sie ihrer alten Heimat einen filmischen Besuch abgestattet.
Es ist eine Ansammlung extravaganter Typen, die Kameramann Fischer und Reporter Franz Gernstl in ihrer alten Heimat getroffen haben. Man sagt ja, dass die Landschaft den Menschen prägt. Und vielleicht geht man tatsächlich entspannter durchs Leben, wenn man in einer privilegierten Gegend wie der rund um den Chiemsee wohnt.


"Der Chiemgau ist so ziemlich die schönste Gegend Deutschlands", behauptet Franz X. Gernstl. Kein Wunder, Gernstl und sein Kameramann HP Fischer sind in Rosenheim aufgewachsen. Für die dritte Folge der neuen Staffel "Gernstl unterwegs" haben sie ihrer alten Heimat einen filmischen Besuch abgestattet.
Diese hat sich auf den ersten Blick nicht verändert: traumhafte Seen, sanfte Hügel, stattliche Höfe. Eine Bilderbuchlandschaft. Nur Gernstls Frisur ist noch nicht ideal für die Reise nach Hause. Deshalb beginnt man mit einem Friseurbesuch bei der "Waldfriseurin" Sabine Strobl in Oberbrunn. Neben einem gekonnten Haarschnitt im Freien gibt sie Gernstl auch eine Lebensweisheit mit: Wenn man das Alleinsein so liebt wie sie, kann man auch einen Partner richtig lieben: weil man ihn dann nicht braucht.
Der Chiemsee ist Ruhepol und Rückzugsort auch prominenter Söhne der Gegend. Der Keller Steff ist viel mit seiner Band unterwegs. Aber wenn es die Zeit erlaubt, ist er auf dem See. Ausgerechnet jetzt versagen seine Angelkünste. Der uneitle Steff ist entspannt, er macht sich eher Sorgen um den Fernsehzuschauer: "Ob wir den vielleicht langweilen mit unserer Rumsitzerei?"
Wie lohnend rumsitzen in einer solch schönen Gegend sein kann, erprobt Gernstl auf dem Schellenberg. "Der einzige Biergarten ohne Wurstsalat", sagt die junge Wirtin Manja Wolf-Voit ganz stolz. Sie hat das Wirtshaus kürzlich übernommen und kocht jetzt konsequent und erfolgreich vegetarisch.
In Grassau besucht Gernstl einen alten Bekannten: den Drehorgelbauer Alois Blüml. Er erzählt amüsiert über seinen eigenen Starrsinn bei der missglückten Erfindung eines Perpetuum mobile. Und erklärt Gernstl den Spruch vor seinem Haus: "Das Ziel ist im Weg".
Ein illustrer Neuzugang ist Karl Dangullier, die Hippielegende aus München. Der ehemals erfolgreiche Werbefilmproduzent hat seine Karriere nach einem "Gotteserlebnis" abrupt beendet und danach als "Jesus vom Monopteros" von sich Reden gemacht. Heute wohnt er "im Garten Eden" im Chiemgau.
Es ist eine Ansammlung extravaganter Typen, die Kameramann Fischer und Reporter Franz Gernstl in ihrer alten Heimat getroffen haben. Man sagt ja, dass die Landschaft den Menschen prägt. Und vielleicht geht man tatsächlich entspannter durchs Leben, wenn man in einer privilegierten Gegend wie der rund um den Chiemsee wohnt. In den letzten Jahren waren Franz Gernstl und sein Team im Ausland unterwegs und besuchten Exilbayern. Bei den meisten gab es Sehnsüchte, irgendwann nach Bayern zurückzukehren. Aber die Sehnsucht wonach? Ist es die Landschaft, sind es Erinnerungen an die Kindheit ? Oder ein Lebensgefühl? Um dies zu erforschen, treiben sich Franz Gernstl und sein Team in der neuen Staffel "Gernstl unterwegs in Bayern" wieder zuhause herum - in der Mitte Bayerns, in Niederbayern und im Chiemgau.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 14.02.2020 um 16:30 Uhr auf ARD alpha.

14.02.2020
16:30
Audio-Format:stereo
Bild-Format:16:9
Farbe:farbe
Audio-Beschreibung: nein
Hörhilfe: ja
HDTV: ja
Logo-Event: nein
VPS:1581694200
Schlagwörter:Land/Leute, Dokumentation/Reportage
Alternative Ausstrahlungstermine:
17.02.2020 11:15 Uhr ARD alpha
14.02.2020 16:30 Uhr ARD alpha