Handwerkskunst!

Wie man ein Kanu baut

Quelle: Pressebild
Quelle: Pressebild

Jürgen Dorsch ist Schreinermeister in Speyer und stellt Möbel her. Eigentlich. Denn in seiner Werkstatt entstehen auch edle Kanus in Skelettbauweise. Für die Spanten verwendet er hauptsächlich leichten, stabilen Bambus. Die Außenwände sind aus Nylon, wie es früher für die schusssicheren Polizei-Schutzwesten genommen worden ist. Es gibt keine Metallverbindungen. Bei einem Urlaub in Kanada fiel dem begeisterten Freizeitpaddler eine Zeitschrift mit einer Anleitung zum Bau eines Kanus in die Hände. Das war 1995. Seitdem lässt ihn das Thema Bootsbau nicht mehr los.


Jürgen Dorsch ist Schreinermeister in Speyer und stellt Möbel her. Eigentlich. Denn in seiner Werkstatt entstehen auch edle Kanus in Skelettbauweise. Für die Spanten verwendet er hauptsächlich leichten, stabilen Bambus. Die Außenwände sind aus Nylon, wie es früher für die schusssicheren Polizei-Schutzwesten genommen worden ist. Es gibt keine Metallverbindungen.

Bei einem Urlaub in Kanada fiel dem begeisterten Freizeitpaddler eine Zeitschrift mit einer Anleitung zum Bau eines Kanus in die Hände. Das war 1995. Seitdem lässt ihn das Thema Bootsbau nicht mehr los. Die Kanus aus der Werkstatt in Speyer werden sogar nach Frankreich, Italien und Schweden verkauft. Für die SWR "Handwerkskunst" fertigt Jürgen Dorsch ein etwa sieben Meter langes Kanu. Ein kleines Kunstwerk, das seinen Preis hat - es kostet etwa 7.000 Euro.

Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 30.06.2020 um 16:30 Uhr auf ARD-alpha.