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Das Wunder der Jahreszeiten - Winter: Warmhalten

Im schottischen Hochland müssen Schneehühner Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius standhalten. Um die Körperwärme zu halten, wachsen ihnen zusätzliche Federn. Selbst auf Füssen und Augenlidern. In Nordamerika halten sich Rotfüchse warm, indem sie sich in ihren besonders buschigen Schwanz wickeln. Das Fell von Polarfüchsen gehört zu den dichtesten im Tierreich. Japanmakaken gehören zu den schlausten Affen der Welt. Fast alles kann ihnen als Nahrung dienen, selbst bei eisigen Temperaturen. Als letzten Ausweg, wenn nichts anderes mehr da ist, fressen sie sogar Baumrinde. Das ist schlauer, als es scheint. Gleich unter der hölzernen Schicht liegt das Splintholz, in dem der Baum kostbare Nährstoffe speichert. Es liefert den Affen lebenswichtige Kalorien. Aber das ist nicht ihre einzige clevere Strategie zum Überwintern. Sie haben eine einzigartige Technik entwickelt, um die kalten Winter zu überstehen: Sie baden stundenlang im heissen Wasser der vulkanischen Quellen. Kaiserpinguine bewegen sich langsam und besonnen, denn jede Aufregung verbraucht nur unnütz Energie. Effizienz heißt das Zauberwort beim Überleben und das gilt auch in Sachen Nahrungsbeschaffung. Kaiserpinguine sind die einzigen Vögel, die im Winter brüten. Doch warum? Es dauert lange bis die Küken der Kälte widerstehen können und ein wasserfestes Gefieder haben. Die Sommermonate sind dafür zu kurz und so müssen die Vögel die Wintermonate zur Aufzucht nutzen.