Der Dokumentarfilm von Constantin Löhrmann zeigt die atemberaubende Natur des Wattenmeeres sowie das flache Eiland in der Nordsee. Föhr ist eine beschauliche Insel, deren Bewohner eine typisch norddeutsche Gelassenheit ausstrahlen. Das Leben richtet sich hier nach dem Rhythmus des Meeres. Der Regisseur begleitet fünf unterschiedliche Menschen über das ganze Jahr und beschäftigt sich mit ihrem Leben im Sommer wie im Winter, welches oft ein ganz anderes ist – der Kapitän der Fähre und seine Mannschaft, die die Versorgung der Insel bei allen Wetterlagen sicherstellen, der Landwirt auf Föhr, der die ganze Insel alleine mit Gemüse versorgt, und der letzte Fischer Föhrs versucht, Tradition und Naturschutz zu vereinen. Der Film greift aktuelle Themen wie Klimawandel, Naturschutz, Entschleunigung und das bewusste Leben auf und zeigt, dass wir Menschen behutsam mit dem umgehen müssen, was uns gegeben ist.