Am Rande der Sahara liegt der nigrische Ort Agadez. Dort testet die Europäische Union neue Grenz- und Überwachungskonzepte, um große Migrationsbewegungen 1.000 Kilometer vor dem Mittelmeer wirksam zu stoppen. So wurde Adagez zum Symbol für restriktive Migrationspolitik. Filmemacher Gerald Igor Hauzenberger und Ko-Regisseurin Gabriela Schild begleiten den Bürgermeister von Adagez, eine lokale Journalistin und einen einheimischen Händler, die versuchen in der neuen, veränderten Realität ihrer Heimat gegen Arbeitslosigkeit, Gewalt und das Versagen politischer Versprechen zu kämpfen, denn die Region, die jahrzehntelang vom Durchgang lebte, ist in eine tiefgreifende wirtschaftliche und soziale Krise gestürzt. (Redaktion Haus des Dokumentarfilms)