Gustaf Gründgens

Gustaf Gründgens (* 22. Dezember 1899 in Düsseldorf als Gustav Heinrich Arnold Gründgens; † 7. Oktober 1963 in Manila) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler sowie Regisseur. Besondere Bekanntheit erlangte er in seiner Rolle als Mephistopheles in Goethes Faust. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er vom preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring gefördert und protegiert. Ab 1934 war Gründgens Intendant des Berliner Schauspielhauses, von 1937 bis 1945 Generalintendant der Preußischen Staatstheater. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er seine Karriere fort, war von 1947 bis 1951 Generalintendant der Städtischen Bühnen Düsseldorf, dann bis 1955 erster Geschäftsführer des Neuen Schauspiels Düsseldorf und anschließend bis 1963 Generalintendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.

Gründgens war das Vorbild für die Figur des Hendrik Höfgen in Klaus Manns Roman Mephisto und dem darauf beruhenden Filmdrama von István Szabó. Sein postmortaler Persönlichkeitsschutz war Gegenstand der sogenannten Mephisto-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

Quelle: Wikipedia

Details

Vorname:Gustaf
Geburtsdatum:22.12.1899 (♑ Steinbock)
Geburtsort:Düsseldorf
Sterbedatum:07.10.1963
Sterbeort:Manila
Nationalität:Deutsches Kaiserreich
Sprachen:Deutsch;
Wirkungsstätte:Düsseldorf,
Geschlecht:♂männlich
Berufe:Filmregisseur, Bühnenschauspieler, Filmschauspieler, Filmproduzent, Intendant,

Merkmalsdaten

GND:118542850
LCCN:N/A
NDL:N/A
VIAF:73861915
BnF:N/A
ISNI:N/A
LCNAF:n80144511
Filmportal:N/A
IMDB:nm0345073
Datenstand: 13.08.2022 02:58:18Uhr