Die Dokumentation, die ins Oscar®-Rennen 2026 geht, folgt über fünf Jahre der israelischen Comedian Noam Shuster-Eliassi und zeichnet ein Bild der politischen Entwicklungen und der Zerrissenheit des Landes. Die Regisseurin nutzt die Comedy-Show von Schuster-Eliassi COEXISTENCE, MY ASS! als Leitmotiv. Mit ihrem beruflichen Wechsel von der Diplomatie zur politischen Komik zeigt der Film sie als Kritikerin der Netanjahu-Regierung, vor und nach dem Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023. So spiegelt sich an ihrem Beispiel auch die Zerrissenheit in Teilen der israelischen Linken: Auf den tiefen Schmerz, selbst geliebte Menschen verloren zu haben, folgt bei Shuster Eliassi die Wut über den Gaza-Krieg. (Wolfgang Jacobsen für Haus des Dokumentarfilms)