Die hungernde Stadt

Leningrad im Zweiten Weltkrieg

Quelle: Pressebild

Sie gehört zu den eklatantesten Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg: die Leningrader Blockade. Fast zweieinhalb Jahre schließt die Wehrmacht die nordrussische Stadt ein. Über eine Million Menschen sterben. Hitler persönlich hat die Blockade angeordnet: Er will die 2,5 Millionen Einwohner nicht versorgen. Der grausame Hungertod der Leningrader ist wohl Teil des Kalküls. Die Folgen sind furchtbar.

Am 22. Juni 1941 hat die Wehrmacht den Krieg gegen die Sowjetunion begonnen. Seither sind ihre Armeen von Sieg zu Sieg geeilt. Doch was von der NS-Propaganda als Präventivkrieg gegen den Bolschewismus verkauft wird, entpuppt sich schon bald als rassischer Vernichtungskrieg. Das sollte auch die zweitgrößte Stadt des Landes bald zu spüren bekommen. Am 1. September 1941 erreichen die Spitzen der Heeresgruppe Nord der Wehrmacht das Gebiet südlich von Leningrad. Eine Woche später, am 8. September, fällt Schlüsselburg am Ladogasee in ihre Hände. Damit ist die Stadt auf dem Landweg vom Mutterland abgeschnitten. Film von Jan N. Lorenzen und Christian Klemke

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 18.02.2019 um 23:45 Uhr auf tagesschau24.

18.02.2019
23:45
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Schlagwörter:Dokumentation/Reportage, Geschichte, NS-Zeit und Folgen, Russland
Alternative Ausstrahlungstermine:
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27.01.2019 20:15 Uhr tagesschau24